8. November 2026

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Selbst gelernt: Die unterschätzteste Art von Klugheit – und was sie dich kostet

 

Er löst in drei Minuten ein Problem, an dem studierte Kollegen seit zwei Wochen hängen – und zehn Minuten später kennt er einen Begriff aus dem ersten Semester nicht. Wer sich alles selbst beigebracht hat, kennt beide Seiten.

In diesem Video folgen wir einem typischen Autodidakten von seinem Kinderzimmer bis zur Teamleitung und schauen an jeder Station, was die Forschung sagt: warum Lernen ohne Noten so tief geht, was Neugier mit dem Gedächtnis macht, warum Selbstlerner Prinzipien statt Oberflächen sehen – und warum ihr Wissen trotzdem aussieht wie Schweizer Käse. Dazu die Geschichten von Faraday und Ramanujan und eine einfache Übung, mit der du deine eigenen Lücken findest.

Quellen:
• Deci & Ryan (1985); Deci, Koestner & Ryan (1999), Psychological Bulletin; Lepper, Greene & Nisbett (1973), JPSP.
• Reich & Ruipérez-Valiente (2019): The MOOC pivot. Science; Zimmerman (2002): Becoming a self-regulated learner.
• Gureckis & Markant (2012): Self-directed learning. Perspectives on Psychological Science; Gruber, Gelman & Ranganath (2014), Neuron.
• Chi, Feltovich & Glaser (1981), Cognitive Science; Chase et al. (2009): Teachable agents and the protégé effect.
• Koriat & Bjork (2005); Ericsson, Krampe & Tesch-Römer (1993), Psychological Review.
• Wood, Bruner & Ross (1976): The role of tutoring in problem solving; Bloom (1984): The 2 sigma problem.
• Spence (1973): Job market signaling. QJE; Hinds (1999): The curse of expertise. JEP: Applied; Epstein (2019): Range.
• Brooks, Gino & Schweitzer (2015): Smart people ask for (my) advice. Management Science.