2. November 2026

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DIE GEFAHR LIEGT IM EIGENEN HAUS: WAS DAS WASSERWERK NICHT KONTROLLIERT

 

Im Spätsommer 1892 starben in Hamburg mehr als achttausend Menschen an der Cholera. Die Nachbarstadt Altona, die dasselbe Elbwasser nutzte, blieb weitgehend verschont. Der Unterschied war ein einfacher Sandfilter. Seitdem ist die Frage nach sauberem Wasser in Deutschland nie verstummt, und sie ist berechtigt.

In diesem Video gehen wir Ihren Fragen aus den Kommentaren gründlich nach. Was wird im deutschen Leitungswasser tatsächlich gemessen? Warum endet die Verantwortung des Wasserwerks an der Wasseruhr, und weshalb entstehen viele Probleme erst auf den letzten Metern im eigenen Haus? Wir sprechen über Bleileitungen in Altbauten, deren Austauschfrist im Januar 2026 abgelaufen ist, über PFAS, die sogenannten Ewigkeitschemikalien, und die neuen Grenzwerte, über Arzneimittelrückstände und über Mikroplastik. Dabei trennen wir klar zwischen echten Problemen und Sorgen, für die es bisher keine Belege gibt.

Danach vergleichen wir Destillation und Umkehrosmose ehrlich miteinander: was sie entfernen, was sie kosten, welche Pflege sie brauchen und was demineralisiertes Wasser für den Körper bedeutet. Und wir rechnen nach, was eine Prise Himalayasalz im Glas tatsächlich bewirkt.

Im praktischen Teil erfahren Sie, wie Sie die Analyse Ihres Wasserversorgers lesen, wann sich eine Laboruntersuchung lohnt, wie man eine Bleileitung erkennt, welcher Filter zu welchem Problem passt und warum ein vernachlässigter Kannenfilter schlimmer sein kann als gar keiner.

Wissen Sie, welche Leitungen in Ihrem Haus liegen, und was Ihr Wasserwerk zuletzt gemessen hat?