Über eine Million Packungen Cornflakes verlassen jeden Tag die Fabriken von Kellogg’s – und auf fast jeder steht „mit Vitaminen“. Wir gehen Schritt für Schritt durch die Fabrik: vom Maisfeld über die Mühle, den 120-Grad-Druckkocher, die Stahlwalzen und den 300-Grad-Röstofen bis zum Sprühkopf, aus dem die Vitamine wirklich kommen. Und wir klären, warum Cornflakes den Blutzucker schneller treiben als reiner Zucker, welcher Stoff beim Rösten entsteht und wem die Marke mit dem Hahn seit Dezember 2025 gehört.
Welche Flocken stehen bei dir im Schrank – und hast du schon einmal auf die Zuckerzahl geschaut? Schreib es in die Kommentare.
Kapitel
0:00 Das Versprechen auf der Packung
1:10 Mais, Mühle und die Grits
2:32 120 Grad, Malz, Zucker und Salz
4:16 Battle Creek 1894 und der Bruderstreit
7:08 Die Maschine, die aus dem Brocken eine Flocke macht
8:33 Der Sprühkopf und die Waage
9:53 Acht Gramm, 37 Gramm und der Blutzucker
11:10 Was im Röstofen entsteht
12:07 Öko-Test 2024: Marke gegen Eigenmarke
13:12 Stimmt – und täuscht trotzdem
14:08 Mars kauft Kellanova
14:43 Drei Dinge für den Einkauf
Quellen (Auswahl)
– Kellanova / Kellogg’s Unternehmensangaben (Werke Manchester, Valls; Schließung Bremen 2018, Manchester Ende 2026)
– Europäische Kommission: Freigabe der Übernahme von Kellanova durch Mars, Dezember 2025
– Öko-Test 5/2024: 48 Cornflakes im Test
– Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA): Acrylamid; EU-Verordnung 2017/2158 (Richtwert Maisflakes 300 µg/kg)
– Nährwertangaben Kellogg’s Cornflakes und Frosties (je 100 g)
– Glykämischer Index: International Tables of Glycemic Index (Atkinson et al.)
– Battle Creek Sanitarium / Geschichte der Kellogg-Brüder (Kellogg Company History)
