146 Millionen Schoko-Weihnachtsmänner in einem Jahr – und fast jeder ist innen komplett hohl. Eine Gießform dreht sich über 20 Minuten lang in alle Richtungen, bis eine Figur ohne eine einzige Naht herausfällt. Aber stimmt das Gerücht, dass übrig gebliebene Weihnachtsmänner nach Weihnachten eingeschmolzen und zu Osterhasen werden? Wir gehen den ganzen Weg mit: von der Kakaofrucht in Westafrika über Fermentation, Röstung, die Conche und das Temperieren bis zur Schleudermaschine, der Folie und dem Kühllager.
Dazu: warum die Produktion schon im Juni beginnt, warum ein Weihnachtsmann fast halb so schwer wurde und trotzdem kaum billiger ist, was Öko-Test in den Figuren gefunden hat, wie die DDR zu ihrer „Jahresendfigur“ kam – und das eine Wort auf der Packung, bei dem es rechtlich gar keine Schokolade ist.
Kapitel:
0:00 Das große Gerücht
1:22 Produktion im Hochsommer
2:11 Vom Kakaobaum in die Fabrik
3:37 Conche und Temperieren
4:58 Die Schleudermaschine
6:36 Die Folie
7:52 Die Geschichte
9:25 Kakaopreis und Schrumpf-Weihnachtsmann
10:52 Öko-Test: Mineralöl
11:46 Werden sie eingeschmolzen?
12:57 Das Wort auf der Packung
